SPD-Versammlung einstimmig für Klemens Keller
Borgholzhausen .
„Klemens Keller hat Borgholzhausen in allen Bereichen gut getan.“
So lautete Rolf Syassens Bilanz nach fast zwei Amtsperioden des Borgholzhausener Bürgermeisters. Syassen als SPD-Fraktionschef im Piumer Rat sprach sich denn auch am Montagabend im Rahmen der außerordentlichen Fraktions- und Mitgliederversammlung in der Pizzeria am Uphof für eine erneute Unterstützung Kellers als Bürgermeisterkandidat aus.
Die Versammlung folgte ihm und sprach Keller einstimmig ihr Vertrauen aus. Zum Direktkandidaten für die Kreistagswahl wurde Karl-Dieter Menke gewählt. Zum dritten Mal wird also Klemens Keller dann 2009 als Kandidat für das Borgholzhausener Bürgermeisteramt antreten. Er trete gern noch einmal an und würde sich freuen noch einige Jahre in und für Borgholzhausen tätig sein zu dürfen, sagte Keller am Montagabend. 59 Jahre werde er alt sein, wenn er sich 2009 zur Wahl stelle. Bei einer sechsjährigen Amtszeit könne er dann also mit etwas über 65 Jahren in den Ruhestand gehen. „Und ich könnte mir auch nicht vorstellen, mich nächstes Jahr zur Ruhe zu setzen“, machte Klemens Keller deutlich, dass er noch viele Ideen habe und noch mindestens genauso viel Energie, um sie auch erfolgreich umzusetzen.
Als Beispiel für seine nächsten politischen Ziele nannte Keller die Weiterentwicklung des Interkommunalen Gewerbegebietes Versmold-Borgholzhausesn. Knapp 1000 Arbeitsplätze seien dort im ersten Abschnitt inzwischen angesiedelt. Die Vorbereitungen für den Ankauf wichtiger Kernstücke des zweiten Abschnittes liefen auf Hochtouren. „Und wo Arbeitsplätze sind, da siedeln sich die Menschen auch an“, so Keller. Die Entwicklung neuer Wohngebiete sei die logische Konsequenz. Daraus folge mehr Kaufkraft am Ort und wieder daraus die Erhaltung der Infrastruktur. „Es gibt viele, viele Themen“, deutete der Bürgermeister an, dass er noch einiges vorhat.
„Es wäre eine Verschwendung von Fachwissen, Klemens Keller in Rente zu schicken“, urteilte SPD-Ortsvereinsvorsitzender Harald Meierarnd. Um so mehr begrüßte er das einstimmige Votum für eine Unterstützung des nach wie vor parteilosen Bürgermeisters Klemens Keller bei seiner dritten Kandidatur.
„Habt ihr den keinen eigenen Kandidaten“, diese Frage könne man der Borgholzhausener SPD ja stellen angesichts der Unterstützung eines Kandidaten, der kein Mann aus den eigenen Reihen sei, sagte Rolf Syassen. „Aber Klemens Keller ist die beste Lösung für Borgholzhausen“, so der Fraktionschef. Natürlich sei man im Rat manchmal unterschiedlicher Ansicht und es werde um Entscheidungen dann auch hart gerungen. Dennoch sei die Zusammenarbeit fair und im Ergebnis bürgerorientiert.
